Staubecken Heimbach

Die Befahrung des Heimbacher Staubeckens ist ganzjährig möglich. Das langgezogene Becken dient der Rur, kaum wahrnehmbar, als Durchfluss. Nicht nur auf Grund der hervorragenden Wasserqualität des fast stehenden Gewässers ist es ein idealer See zum Kanufahren, sondern auch wegen der vom Boot aus wahrzunehmenden Uferlandschaft: Ob es der Blick auf das Jugendstil-Wasserkraftwerk aus dem Jahr 1904 ist oder die bewaldeten Hänge, die bis ans Wasser reichen. In den mit Schilf und Gräsern bewachsenen Flachuferabschnitten kann man Schwäne und andere Wasservögel beobachten. Wenn das Staubecken komplett gefüllt ist, bewegen wir uns auf einer Wasseroberfläche von 33,6 Hektar, unter dem Kiel haben wir ein Volumen von 1,21 Millionen Kubikmeter des kühlen Elements.


 


Die Sieg

Die Sieg, als rechter Nebenfluss des Rheins, ist in dem von uns befahrenen Abschnitt (Herchen, Eitorf-Bach, Allner) meist naturbelassen. Sie schlängelt sich überwiegend durch große Wiesen, an kleinen Wäldern vorbei und wird von einigen Eisenbahn- und Straßenbrücken überquert. Die Sieg ist ein idealer Fluss zum Erlernen der Grundtechniken im Kajakfahren. Längere ruhigere Streckenabschnitte laden gerade den Anfänger zum Genießen des Kanuwanderns ein. Kürzere quirligere Strecken und diverse Kehrwasser bieten ein gutes Übungsfeld für Kajakeinsteiger.


Die Rur

Die Rur liegt im Naturschutzgebiet Ruraue. Sie gehört zu den schönsten Flüssen in Nordrhein-Westfalen, die im Sommer zu befahren sind. Der Fluss ist naturbelassen und bietet an seinen Ufern ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Eifeldörfer, Wiesen, Waldabschnitte säumen die Ufer. Die Rur ist mit ihren zahlreichen Kehrwassern, Schwellen, kleinen Stromschnellen für Kajakanfänger und Fortgeschrittene ein idealer Übungsfluss. Um den Naturschutz zu gewährleisten (Vogelbrut), ist die Rur nur vom 15. Juli bis 28. Februar, bei einem festgelegten Mindestpegelstand, befahrbar. Auch die Anzahl der Boote ist beschränkt.